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Wieso es sich manchmal lohnt, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen

Wieso es sich manchmal lohnt, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen

Eigentlich ist es ja klar: Wer als Selbstständige:r arbeitet braucht Marketing. Und Marketing braucht Inhalt und Kontinuität.
Und trotzdem: die letzten Tage habe ich es einfach nicht untergebracht und in den letzten Wochen des alten Jahres war es zunehmend schwierig.

Wieso eigentlich?

Ein Blick in mein Bullet Journal hat eine ganz einfache Antwort geliefert: ich war beschäftigt und Marketing braucht Zeit.

Nur - wieviel Zeit genau?

In den ersten Januarwochen hat es für Marketing einfach nicht gereicht. Ich war drei Tage beim Kunden, ein ganztägiger Online-Workshop, ein Strategie-Tag, zwei Online - Coaching-Tage - und das innerhalb von zwei Arbeitswochen, da bleibt nicht viel übrig für anderes. 🤷🏼‍♀️

Da hilft auch „Durchziehen“ und „Disziplin“ oder der Vorsatz „All-In-Gehen“ nichts.

Das habe ich letztes Jahr probiert und während der „Ich-probiere-es-mal-auf-LinkedIn-Phase“ war das auch ok. Zum Schluss war es fast zu viel.

Die Erkenntnis ist gereift:„So nebenher“ funktioniert Marketing nicht.

Ich hab das mal ausgerechnet: Was habe ich 2023 vor und wieviel Zeit wird das brauchen.

Das Prinzip nenne ich „aus einer Mücke einen Elefanten machen“.

 

Halte Dich fest!

Wir reden über 31,5 volle Achtstundentage, wenn ich 3 mal pro Woche auf LinkedIn poste, monatlich einen Blogartikel schreibe und das systemische Frühstück auf LinkedIn betreue.

KRASS!

Jedenfalls weiß ich jetzt, das ist KEINE Frage von Disziplin ist, sondern ein rein mathematisches Problem. 

Es ist somit eine organisatorische und strategische Entscheidung, wie ich damit umgehe.

Falls Du Dich gerade fragst, wieso Dein Marketing Dich stresst, zeige ich Dir meine Vorgehensweise.

Als erstes habe ich meinen Kalender gepflegt. Wie das funktioniert siehst, erfährst du in meinem nächsten Newsletter.

Dann habe ich mir im Bullet Journal einen Contentplan angelegt.


Das geht auch mit jedem x-beliebigen Kalender, beim Zeichnen ist mir allerdings etwas verrücktes passiert.

Du siehst, ich habe für jedes Quartal eine Seite angelegt. Für jeden Monat eine Spalte. Die Wochentage und Wochenenden habe ich kenntlich gemacht. Und dann meinen gut gepflegten Kalender geöffnet und die Feiertage und Urlaub übernommen. Und während ich so vor mich hin zeichne merke ich, wie ein Entschluss reift: im Urlaub werde ich nicht posten. Im Urlaub ist Urlaub. Die Klarheit hatte ich letztes Jahr noch nicht 😅

Dann habe ich alle selbstgesteuerte Termine, meine Bullet Journal Workshops und das systemische Frühstück, eingezeichnet.

Dabei ist wieder etwas passiert: ich habe gemerkt, dass ich für mein Marketing nicht viel Phantasie brauche. Die Inhalte sind jetzt schon vorgegeben durch das, was ich mir an Veranstaltungen vorgenommen habe. Das fühlt sich auf einmal sehr leicht und klar an.

Letzter Schritt: ich zähle mal durch… dieses Jahr werde ich 126 Posts veröffentlichen, 12 Blogartikel, 25 Newsletter und 12 Events vom systemischen Frühstück.

Die Zahl hat mich echt beeindruckt. Wenn ich das mit dem jeweiligen Zeitaufwand verrechne und dem durchschnittlichen Zeitaufwand durch Kommentare, Rückfragen oder Nachrichten die ich dadurch bekomme, dann reden wir über 31,5 volle Arbeitstage!

Alleine die „amtliche“ Feststellung, dass das so viel ist, hat etwas bei mir ausgelöst. Ich kann unmöglich mein Marketing so nebenher machen und dem Zufall überlassen, dann fliege ich mit all meinen anderen Aufgaben irgendwann aus der Kurve oder habe ständig ein schlechtes Gewissen.

Also, der nächste Schritt sind strategische Überlegungen:

Was kann und will ich delegieren?

Wie verteile ich meine Arbeitszeit?
Etwa die Hälfte der Zeit kann ich selbst steuern, nämlich das Schreiben und Layouten. Ein Blick in mein Bullet Journal hat mir gezeigt: Content erstellen ist mir besonders leicht von der Hand gegangen, wenn ich mehrere Posts ungestört am Stück schreiben konnte. So zwischendrin einen oder wöchentlich einen halben Tag dafür reservieren, das funktioniert bei mir nicht so gut.

Meine Idee: ich werde pro Quartal 3 Tage blocken für Marketing. In der Zwischenzeit sammle ich Material und arbeite es in den drei Tagen auf.

Und last but noch least: poste ich auch an Tagen, wenn ich offline und beim Kunden bin?

Ich merke, wie ich innerlich den Kopf schüttel. Das fühlt sich für mich an, als würde ich ein Gespräch anfangen ohne zuhören zu wollen…

Also, Du siehst, noch habe ich mehr Fragen als Antworten und bin dennoch einen großen Schritt weiter.

Ich hab Ruhe im Kopf und das Marketing hat für mich eine andere Bedeutung: ich mache es nicht mehr „so nebenher“. 2023 wird vermutlich das Jahr der himmlischen Ruhe was das angeht. 😄

Wenn Du Klarheit schaffen möchtest in Deinen Aufgaben findest Du hier weitere Infos:
Zum Bullet Journal Workshop als Grundlage für Erfahrungslernen und mehr Produktivität.


Zu meinem Zeitmanagement Coaching 1,2,3 frustfrei für mehr Klarheit, Struktur und Leichtigkeit im Alltag.

 

 

Alles Liebe,

Deine Frauke

 


ÜBER DEN AUTOR

Autor

Frauke Schöttke

Als Coach für systemisches Zeitmanagement vereint Frauke Schöttke die Arbeitsweise einer Business Coachin mit ihrem Wissen als systemische Organisationsentwicklerin (DGSF).

Seit 2017 unterstützt sie Selbstständige und Unternehmen, ihre Ziele zu erreichen sowie Abläufe und Prozesse zu optimieren.

Ihre Kunden profitieren gleichermaßen von ihrem theoretischen Wissen und von ihren 16 Jahren Erfahrung als Key Account Managerin, Projektleiterin sowie Führungskraft in der IT.

Mit ihrem Job den sie leidenschaftlich gerne macht und als Familienmensch mit 2 Kindern, ihrem Mann und zwei Hunden, ist sie es gewohnt, viele Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten. UND dabei die Ruhe zu bewahren.

Was ihr dabei hilft? Du ahnst es vermutlich. Gutes Zeitmanagement und ihr Bullet Journal.

 

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